Unsere Mission

Auf der Grundlage verschiedener Modellierungsansätze und im Dialog mit verschiedenen Interessengruppen und Entscheidungsträgern werden wir mögliche Anpassungsmöglichkeiten untersuchen und Empfehlungen für die Steuerung ableiten. Diese sollen helfen, das Risiko der Auswirkungen von Kipppunkten auf die regionale Wirtschaft zu verringern und die Resilienz der Küstengemeinden in Peru zu erhöhen.

Arbeite und studiere mit uns

Die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts bietet Studierenden und Doktoranden verschiedener Fachrichtungen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit in einem der relevanten Fachgebiete zu schreiben. Das PROMOS-Programm des DAAD unterstützt Forschungsaufenthalte im Rahmen der Bachelor- oder Masterarbeit.

Entdecken // Engagieren

Hier findest Du weitere Veröffentlichungen zu unserer Forschung!

Vortrag von Dr. Renato Salvatteci auf der Konferenz zur Nachhaltigkeit der Meere - SNP

Zukünftige Fischereiproduktivität im Humboldtstrom: Eine paläo-ozeanographische Perspektive

Neue Veröffentlichung online: Auswirkungen der Zooplankton-Mortalität auf die Plankton-Gemeinschaft des nördlichen Humboldt-Stromsystems

Interaktionen der Planktongemeinschaft im nördlichen Humboldtauftriebsgebiet.

Sensitivität eines regionalen biogeochemischen Modells

Wir verwendeten eine Computersimulation oder ein "Modell" des östlichen tropischen Südpazifiks, um solche Effekte zu verstehen. In unseren Modellen veränderten wir die Sterblichkeit von Zooplankton, mikroskopisch kleinen Organismen im Wasser, um die Fischprädation vor der Küste Perus zu imitieren. Das ist möglich, weil sich kleine pelagische Fische, wie Anchovis und Sardinen, von diesem Plankton ernähren. Wenn es viele Fische gibt, kann man erwarten, dass die Abundanz ihrer Beute, zum Beispiel großes Zooplankton, gering ist und umgekehrt. Dies kann einen Top-Down-Effekt auf ihre Nahrungsnetze haben, also auf kleineres Zooplankton und Phytoplankton.

Der Top-Räuber in unserem Modell war großes Zooplankton, das die Hauptbeute der Sardellen ist. Wenn wir in unseren Modellen eine niedrige Fischprädation simulierten (niedrige Sterblichkeit von Zooplankton und daher eine hohe Abundanz von großem Zooplankton), hatte dies einen großen Effekt auf das Nahrungsnetz. Das bedeutet, dass, wenn es weniger Fische gibt, großes Zooplankton gedeihen kann. Da es mehr größeres Zooplankton gibt, nimmt ihre Beute, das kleine Zooplankton und Phytoplankton, ab, da mehr von ihnen gefressen wird. Als das gegenteilige Szenario simuliert wurde, also mehr Fische vorhanden und daher weniger großes Zooplankton, war die Reaktion umgekehrt, aber schwächer. Während mehr großes Zooplankton gefressen wurde, nahm das kleinere Plankton zu.

Unsere Studie gibt einen ersten Einblick, wie Fluktuationen von kleinen pelagischen Fischen die Planktongemeinschaft des NHCS beeinflussen könnten. Unser Ansatz, die Zooplankton-Mortalität zu verändern, ermöglicht es uns, die Reaktion des Systems zu verstehen, ohne ein Fischmodell einbeziehen zu müssen. Dies reduziert die Komplexität und die Unsicherheiten im Modell.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Mariana Hill- Cruz

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Düsternbrooker Weg 20
24105 Kiel
Deutschland

mhill-cruz@geomar.de
Tel. +49 431 600-4270

Originalveröffentlichung:

Auswirkungen der Zooplankton-Mortalität auf die Plankton-Gemeinschaft des nördlichen Humboldt-Stromsystems: Sensitivität eines regionalen biogeochemischen Modells

Mariana Hill Cruz1, Iris Kriest1, Yonss Saranga José1, Rainer Kiko2, Helena Hauss1,3, und Andreas Oschlies1,3

https://bg.copernicus.org/articles/18/2891/2021/

Virtuelle Konferenz - ein gelungenes Experiment

Mehr als die Hälfte der Konferenzteilnehmer aus Peru und Deutschland lächeln für das virtuelle Gruppenbild

Obwohl die Vorbereitung auf ein virtuelles Format mit "echtem Konferenz-Feeling" eine Herausforderung für sich war, lief nach einigen Anlaufschwierigkeiten am ersten Tag, sich in der virtuellen Konferenzwelt zurechtzufinden, alles gut organisiert und reibungslos ab.

Das virtuelle Treffen mit täglich rund 50 Teilnehmern in der Woche vom 15. bis 19. Februar 2021 war ein Erfolg für das Projekt und wurde von der Mehrheit der deutschen und peruanischen Partner geschätzt. Gather wird daher für kommende Treffen und Workshops genutzt werden, um ein weiterhin produktives und kollaboratives drittes Jahr des Projekts zu gewährleisten.

Vielen Dank an alle Vortragenden, Zuhörenden, Fragenstellenden und Organisierenden, die diese Konferenz zu einer zielführenden und angenehmen Veranstaltung gemacht haben.

Hasta pronto!

Neuer Kurzfilm über Peruanische Fischerei und ihr wirtschaftliches Netzwerk

Neuester Projektclip jetzt auf Youtube verfügbar

Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen dieser ökonomischen Veränderungen, um das zukünftige Fischereimanagement und die globale Ernährungssicherheit zu verbessern.

Sie finden den Film unter folgendem link auf unserem Youtube-Kanal in einer spanischen, englischen und deutschen Version:

https://www.youtube.com/channel/UCNKpvVpJs3yjoQFVTyipwwg/videos

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Frederike Tirre

Center for Ocean and Society

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Neufeldtstraße 10
24118 Kiel
Deutschland

ftirre@uv.uni-kiel.de

Neue Wege für Projektmeetings und Kommunikation im Humboldt Tipping Projekt- eine virtuelle Konferenz in gathertown

Konferenzraum in gathertown, in dem sich die Teilnehmer bewegen und miteinander interagieren können

Interne Konferenz von Humboldt Tipping in virtuellen Format

Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen der Teilnehmer wird die Konferenz über eine ganze Woche mit zweistündigen Zeitfenstern pro Tag stattfinden.

Wir erwarten rund 40 Teilnehmer der peruanischen und deutschen Partner sowie des Projektträgers DLR und des Beirats während der Sitzungen. Neben dem spannenden Experiment, eine virtuelle Konferenz abzuhalten, freuen wir uns sehr darauf, alle "wiederzusehen" und zukünftige Kooperationen und weitere Abläufe zu planen!