Unsere Mission

Auf der Grundlage verschiedener Modellierungsansätze und im Dialog mit verschiedenen Interessengruppen und Entscheidungsträgern werden wir mögliche Anpassungsmöglichkeiten untersuchen und Empfehlungen für die Steuerung ableiten. Diese sollen helfen, das Risiko der Auswirkungen von Kipppunkten auf die regionale Wirtschaft zu verringern und die Resilienz der Küstengemeinden in Peru zu erhöhen. 

Arbeite und studiere mit uns

Die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts bietet Studierenden und Doktoranden verschiedener Fachrichtungen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit in einem der relevanten Fachgebiete zu schreiben. Das PROMOS-Programm des DAAD unterstützt Forschungsaufenthalte im Rahmen der Bachelor- oder Masterarbeit.

Entdecken // Engagieren

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250. Geburtstag Alexander von Humboldt´s: Feierlichkeiten am Goethe-Institut in Lima

Alexander von Humboldt vor Chimborazo, detaillierte Lithographie von Carl Wild nach Zeichnung von Karl J. Begas.

Auf Einladung der Deutschen Botschaft in Lima

Während sich Guevara auf die Beschreibung des peruanischen Ökosystems und darauf konzentrierte, wie Humboldt die Wassertemperaturen kennenlernte und maß, diskutierte Wolff Fragen mit Bezug zur wissenschaftlichen Arbeit und den gesellschaftlichen Auswirkungen, die von Humboldt während seiner Zeit und darüber hinaus hatte. Des Weiteren reflektierte Wolff hypothetische Empfehlungen von Humboldt, die dieser jungen Wissenschaftlern heute geben würde, wenn er noch am Leben wäre.

Ein bemerkenswertes Publikum, bestehend aus Studenten, IMARPE-Kollegen, Botschaftern, Mitgliedern des Goethe-Instituts und vielen anderen interessierten Personen, war erschienen, um diese zweistündige Veranstaltung zu genießen, die sich in einer lebhaften Diskussion im Anschluss widerspiegelte. Es wurde deutlich, dass Alexander von Humboldt und seine bemerkenswerte wissenschaftliche Arbeit für viele Peruaner und diejenigen, die an den peruanischen Küsten arbeiten, nach wie vor von großem Interesse sind.

Am Morgen des nächsten Tages wurde eine Hommage an Alexander von Humboldt durch einen Besuch und Empfang auf dem Forschungsschiff 'Humboldt' in Callao gefeiert. Der deutsche Botschafter und seine Gruppe, Prof. Matthias Wolff und der IMARPE-Direktor Dr. Renato Guevara und seine Mitarbeiter nahmen daran teil. Neben mehreren Vorträgen des Kapitäns, des IMARPE-Direktors und des Botschafters überreichte der Botschafter in Erinnerung an Alexander von Humboldt und die fruchtbare Zusammenarbeit in der Meeresforschung zwischen Deutschland und Peru in den letzten Jahrzehnten eine Medaille an den IMARPE-Direktor. Das Humboldt-Tipping Projekt wurde als wichtiges aktuelles Kooperationsprojekt genannt.

Startschuss für neues Forschungs-projekt zur Untersuchung von Kipp-Punkten in Peru

Auftakttreffen in Lima (von links nach rechts): Javier Gaviola (Präsident des Verwaltungsrates, IMARPE), Jörn Schmidt (Projektkoordination Humboldt-Tipping, Universität Kiel), Javier Atkins (Vize-Minister für Fischerei und Aquakultur) und Cornelia Andersohn (Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR).

Internationales Kick-off-Meeting zusammen mit den peruanischen Partnern vom 19. bis 21. März in Lima

Das internationale Kick-Off-Meeting gemeinsam mit den peruanischen Projektpartnern Instituto del Mar del Peru (IMARPE) und die Group of the Analysis for Development (GRADE) und 35 Stakeholdern, findet zurzeit in Lima statt.

Ziel von Humboldt-Tipping-Projektes ist es, Verschiebungen in der Produktivität des Meeresökosystems im nördlichen Humboldt Auftriebsgebiet (HUS) und die daraus resultierenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen. Einen Schwerpunkt bildet dabei das pelagische Offshore-System, das die industrielle peruanische Sardellenfischerei und ihre regionalen und globalen Auswirkungen durch den Export in internationale Märkte versorgt. Der zweite Schwerpunkt sind Küsten- (Piura und Pisco) und Inselanlagen (Galapagos), wo die traditionelle Fischerei, die Aquakultur und der Ökotourismus wichtige maritime Aktivitäten zur Sicherung des Lebensunterhalts sind.
Mit dem Projekt soll das Verständnis für Rückkopplungen zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dynamiken im HUS mit Beiträgen einer Vielzahl von Interessengruppen verbessert werden. In dem transdisziplinär ausgerichteten Projekt werden Forschungsansätze mit lokalem Expertenwissen und der gezielten Einbindung von Anwendern miteinander verbunden, so dass Forschungsergebnisse unmittelbar angewendet werden können.

Auftakt für das Humboldt-Tipping Projekt in Kiel und Lima

Deutsche Partner beim Pre-Kickoff-Meeting des Humboldt-Tipping-Projekts in Kiel. Foto: F.Tirre

Anfang März 2019 trafen sich die deutschen Projektpartner des Humboldt-Tipping-Projekts in Kiel zu einem kleinen Pre-Kick-off-Meeting.

Ziel des Humboldt-Tipping-Projekts ist es, Produktivitätsveränderungen des marinen Ökosystems im nördlichen Humboldt Upwelling System (HUS) und die daraus resultierenden sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen. Ein Schwerpunkt des Projekts ist das pelagische Offshore-System, das die industrielle peruanische Sardellenfischerei und ihre regionalen und globalen Auswirkungen durch den Export in internationale Märkte versorgt. Der zweite Schwerpunkt sind Küsten- (Piura und Pisco) und Inselanlagen (Galapagos), wo die traditionelle Fischerei, Aquakultur und der Ökotourismus wichtige maritime Aktivitäten zur Sicherung des Lebensunterhalts sind. Das Projekt zielt darauf ab, das Verständnis von Rückkopplungen zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dynamiken im HUS mit Beiträgen einer Vielzahl von Interessengruppen zu verbessern.